Klapprahmen, Passepartouts
Ich arbeite seit ein paar Jahren in einer Werbeagentur, die natürlich auch nach außen ein gutes Image haben will und muss. Natürlich machen wir auch im neuen Jahr eine Hausmesse, und dazu brauchen wir eben auch ein paar der Produkte, die wir auch verkaufen wollen.
Wir hatten letztes Jahr eine recht große Nachfrage nach Klapprahmen, egal ob mit oder ohne Passepartout. Also hatten wir uns überlegt, dass wir Rahmen und Zubehör dieses Jahr zu unserem Angebot machen, um auch dort mehr Erfahrungen zu sammeln und den Absatz zu erhöhen. Deswegen musste sich jeder ein paar Ideen einfallen lassen, was wir auf der Messe in den Rahmen präsentieren wollten. Ein paar Tage später gab es hunderte von Ideen. Auch verwendeten wir die neuesten und modernsten Geräte und Effekte. Das am meisten gelungenste „Gesamtbild“ war eine Art Collage, auf einem Passepartout aus gefrästen, gemustertem Aluminiumblech, das für die Bilder Aussparungen hatte. In diesen Aussparungen hatte er Lumiszenzplatten, die hinter den Bildern leuchteten, aufgefüllt. Das gesamte Bild leuchtete in wunderbaren Farben, und war einfach nur ein wunderbares Beispiel dafür, dass man wirklich fast alles mit einem Klapprahmen und einem Passepartout erstellen konnte, wenn man nur ein bisschen kreativ ist.
Die meisten der Mitarbeiter hielten sich an eher traditionelle Bearbeitungen der Passepartouts mit Farben, Lacken, Goldborde oder Scherenschnitte. Das meiste war auch nicht schlecht, aber es kam einem immer wieder vor, als hätte man das alles schon einmal gesehen. Für unsere Kunden waren das alles eben nur Beispiele, die neben den Aufstellern, Messewänden und Theken einfach nur schön aussahen. Allerdings steigerte sich unser Absatz von Rahmen um ca. 10% nach unserer Hausmesse.